Vor einer Ewigkeit wurde dem abgefahrenen Girlie Maria, genannt Barbie-Mary im Hot Spot Nazareth von Gott über Facebook gepostet, sie solle in der City zur Volkszählung erscheinen, um sich dort abchecken zu lassen.
Zu der Zeit war sie mit einem abgespaceten Typen namens DJ Cool Josef liiert, der mit ihr ständig abhängte. Er trug einen Oliba, hatte keinen Plan und chillte die meiste Zeit am Tag. Kurz gesagt: Er war ein Wannabe.
Eines Tages kreuzte ein naturbehaarter Flügel-Emo mit Sixpack bei ihr auf und erkärte: "Hi, Süße, der Herr ist mir dir!"
Zunächst einmal bekam sie Muffensausen bei dieser Anmache und überlegte, was diese Salve zu bedeuten habe.
Da sagte der Flügel-Emo zu ihr: "Fürchte dich nicht, Mary, denn du hast bei Gott einen Stein im Brett. Du wirst nie mehr gedisst werden, dein Sohnemann wird swag sein und Herr über die "big big world" genannt werden. Seine Herrschaft wird open end sein."
Barbie sagte zum Emo: "Echt krass! Und wie soll das abgehen, wenn ich keinen Mann an mich ranlasse? Du Tri-Angel-Solist....?"
Da bekam der Emo-Engel einen Lachflash und meinte: "Ich schwör: Der Heilige Geist wird dir Power bringen und das für dich checken. Bald schon wird das Kind ein Promi sein, von den Medien geliebt und 'Son of God' genannt werden."
Mary entgegnete : "Ich bin devot, drum geschehe, wie du es gesagt hast, jedoch hab ich Angst vor Stalkern."
Nach seinem Versprechen, sie zu beschützen, hob der Emo ab und machte die Flatter.
Als sie in der City von Nazareth ankamen, kam für Mary die Zeit ihres Gebärens. DJ Cool Josef wollte für sie beide eine Bude finden, denn sein Erstgeborener sollte nicht als Asi zur Welt kommen. Er husste herum wie ein Blöder und war am Rande des Nervenzusammenbruchs, weil sie kein Loft, nicht mal ne WG fanden.
Jeder Macker, den sie anhauten, schickte sie wieder in die Wüste.
So kam der Kleine als Freiland-Baby zur Welt.
Einige B-Boys cruisten vorbei und fanden die Mutter mit dem frisch geschlüpften Kind. „Oida!! Ich brech ab....was geht denn da ab?“
Flotti orderten sie die Rettung per Handy und twitterten flugs, dass ein neuer Messias geboren wäre.
Während der Nacht gab es noch einmal einen Emo-Flashmob, der schnell alle beruhigte und die junge Family bat, cool zu bleiben. Der neue Retter würde der gesamten Meute helfen und allen Wohlstand bringen.
Als die Emos davonfleuchten und in den Himmel abgeschwirrt waren, sagten die B-Boys zueinander: "Jetten wir schnell nach Bethlehem, Party machen und ordentliche die Sau rauslassen....Diesem Event muss ein Happening folgen. Lasst uns schon mal mit 'nem Wodka-Smoothie vorglühen....so zischten sie ab.
Barbie-Mary, ihr Lebensabschnittspartner DJ Cool Josef und das Kind, bekamen eine Einraumwohnung vom sozialen Wohnungsbau und lebten noch lange von der Mindestsicherung..... ;-))))
Euch ALLEN, meine lieben Mit-Blogger und -Bloggerinnen.....ein wunderbares Weihnachtsfest mit euren Lieben !!!
Bei mir zu Hause wurde immer schon am 23. Dezember der Christbaum aufgeputzt. Das war für mich immer einer der Höhepunkte im Advent.
Das ganze begann schon mit der sorgfältigen Auswahl dieser Herrlichkeit. Da wir in dieser Angelegenheit sehr wählerisch waren, nahmen meine Oma und ich, das immer selbst in die Hand. Wir konnten oft stundenlang beim Christbaumverkäufer unseres Vertrauens verweilen um die Eine, die einzig Wahre, zu uns in die gute Stube zu holen. Schon im Gedanken schmücken wir den besagten Baum und erst dann, wenn wir mit diesem Ergebnis zufrieden waren, dann wurde er gekauft. Das Nachhause transportieren war die schwierigste Übung, da ich noch nicht und meine Oma nicht mehr so stark waren. Aber gemeinsam bewerkstelligten wir auch das. Zur Belohnung gönnte sich Oma ein Gläschen Eierlikör und auch ich durfte einen kleinen Schluck machen.
Und dann kam der 23. Dezember. Zum einen war das immer ein schöner Tag, da es der letzte Schultag im Jahr war und zum anderen, kam am Abend das große Schmücken.
Das machen wir dann immer gemeinsam. Meine Oma, mein Papa und ich (natürlich erst dann, als ich nicht mehr an das Christkind glaubte). Die Schachteln mit dem Christbaumschmuck wurden hervorgeholt. Ich war immer wieder aufs Neue fasziniert, von diesen kleinen, runden, glitzernden Dingern. Einzelne Stücke hatte noch mein Opa gekauft, als seine beiden Kinder (sprich, meine Tante und mein Papa) selber noch klein waren. Aus diesem Grund waren und ist dieser Schmuck für mich etwas ganz wertvolles und für kein Geld der Welt aufzuwiegen. Jedes Stück wurde ganz vorsichtig herausgeholt und begutachtet, ob sie noch heil ist. Mein Papa war für die Kerzen verantwortlich. Nachdem das erledigt war, wurden die Kugeln verteilt. Immer wieder traten wir einen Schritt zurück um beurteilen zu können, wo denn die nächste Kugel am besten hin gehängt werden soll. So standen wir zu dritt und überlegten. Vorschläge wurden gemacht, wieder verworfen bis wir die Stelle ausmachen, die uns perfekt schien. Natürlich kam es des Öfteren zu kleineren Diskussionen, wobei diese immer mit einem Lächeln im Gesicht von statten gingen. So dauerte es oft drei, vier Stunden, bis der Baum fertig aufgeputzt war. Aber dann war es in unseren Augen perfekt.
Das ist eine der Dinge, die ich vermisse. Aber in Gedanken und in meinem Herzen sind sie bei mir und putzen mit mir gemeinsam den Christbaum auf.
Noch eine kleine geschichtliche Exkursion über die Herkunft der Christbaumkugel:
Heute sind die bunten Glaskugeln aus weihnachtlich geschmückten Wohnungen nicht mehr wegzudenken, doch das war nicht immer so. Am Anfang war die Kugel der Apfel, denn die Sitte, weihnachtliche Tannenbäume mit Äpfel zu schmücken, geht auf die biblische Geschichte der ersten Tage der Menschheit zurück. Der Weihnachtsbaum, darüber sind sich Historiker einig, stand von jeher für den Baum des Paradieses, an dem verhängnisvollerweise die Äpfel hingen. Die schönen gläsernen Kugeln haben diese Äpfel abgelöst, und zwar um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Denn da wurden sie erfunden. Die Legende besagt nun Folgendes: Ein armer Mann aus Lauscha im deutschen Thüringen konnte sich keine Äpfel, Nüsse, Zuckerkringel für seinen Baum leisten. Man schrieb das Jahr 1847 und Weihnachten stand vor der Tür. Lauscha, muss man wissen, ist jener Ort, der bereits seit dem 17. Jahrhundert für seine Glashütte berühmt ist. Doch zurück zum Mann, der sich keine Äpfel leisten konnte. Der arbeitete glücklicherweise in dieser Glashütte. Er blies sich kurzerhand seine weihnachtlichen Paradiesäfpelchen aus buntem Glas - und wenn sie nicht war ist, die Geschichte, so ist sie doch gut erfunden. Auf jeden Fall aber gab es spätestens seit 1848 gläserne Christbaumkugeln in der Glashütte von Lauscha zu kaufen, das beweist ein erhalten gebliebenes Auftragsbuch eines Glasbläsers aus diesem Jahr. Von da an trat die Christbaumkugel ihren Siegeszug rund um die Welt an. Im Jahr 1880 erreichen diese wunderschönen kleine Dinger die ersten großen Handelshäuser Nordamerikas.
Ich möchte euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest wünschen. Genießt diese ganz besondere Zeit, denn sie ist etwas ganz kostbares. Und natürlich für das Jahr 2012 nur das BESTE.